Teamwork Printmanagement GmbH im Interview

25.07.2016


Teamwork

Bereits in einem früheren Artikel haben wir diskutiert, dass das Bedrucken von Kunststoffmaterialien nicht unbedingt schwierig sein muss, sondern einfach nur anders ist als das Drucken auf Bilderdruckpapier. In diesem Artikel haben wir Hinweise und Tipps gegeben, die beim Druck auf Kunststoffen und anderen synthetischen Materialien beachtet werden sollten.

Dieses Mal geht es um die tatsächliche Umsetzung und wir haben die Geschäftsführer Christian Scherschel und Heribert Dornebeck von der Druckerei Teamwork Printmanagement GmbH getroffen, um sie hinsichtlich der eigenen Herausforderungen beim Druck auf Folien zu befragen. Außerdem teilten sie mit uns einige ihrer interessantesten und aufwendigsten Druckjobs.

Teamwork Printmanagement GmbH

Teamwork Printmanagement GmbH entstand 1980 und war von Beginn an auf den UV-Offset Druck  von Folien und synthetischen Materialien spezialisiert. Heutzutage bieten sie auch HP Indigo Drucke an und beschäftigen 17 Mitarbeiter in Essen.

Teamwork Printmanagement unterscheidet sich von anderen Druckereien dahingehend, dass Produktneuentwicklungen und Produktweiterentwicklungen im eignen Haus vorgenommen werden. So profitieren Ihre Kunden von Produktinnovationen, die den Digitaldruck und UV-Offsetdruck vereinen. Geht es um das Bedrucken von Folien und Kunststoffen, so werden vorwiegend nicht-saugende Materialien aus Polypropylen, Polyester, Selbstklebefolien, synthetische Papiere und andere haftende Materialien verwendet, die im HP Indigo und im Offset bedruckbar sind.

“Wir sind in der Lage Hybridmaterialien zu produzieren, also eine Kombination aus Digitaldruck mit einem UV-Lack oder einen UV-Offsetdruck mit digitaler Personalisierung, wie zum Beispiel QR codes. Druck ist unsere Leidenschaft, Leistung das Prinzip.”

Die Zufriedenheit der Kunden ist Teamwork besonders wichtig, daher werden auch immer wieder gemeinsame Andrucke mit den Kunden und Partnern vor Ort vorgenommen, um die besten Ergebnisse zu garantieren.

Welche grundlegenden Dinge sollten beim Druck und bei der Verarbeitung auf Kunststoffmaterialien immer beachtet werden?

Das Bedrucken von Kunststoffen und synthetischen Materialien verhält sich komplett anders als auf normalen Bilderdruckpapier. Die größten Herausforderungen liegen in der Oberflächenspannung sowie in der Farbhaftung und Abriebfestigkeit.

Laut Herrn Dornebeck und Herrn Scherschel sind dies die wichtigsten Punkte, die es zu beachten gilt:

– Geschmeidigkeit der Farben, besonders wenn ein Bedruckstoff verformt werden soll

– Geringe statische Aufladung der Oberfläche, damit kein Staub gezogen wird

– Gute Stanzbarkeit des Materials

Außerdem betonen die beiden, dass umweltfreundliche Materialien, insbesondere ohne PVC, immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Außergewöhnliche POS Kampagnen

 “Erst kürzlich hatten wir einen Auftrag auf einer transparenten, klebstofffreien Haftfolie, auf welche wir zwei verschiedene Motive mit Sperrschicht gedruckt hatten. Das sah dann folgendermaßen aus: 4c + Weiß + Silber + Weiß + 4c.”. Der Sticker wurde an Tiefkühltruhen verwendet, was ein noch immer selten genutzter Platz für POS Werbung ist.

Eine weitere denkwürdige Kampagne war ein großformatiger Produktaufkleber für einen bekannten Kaffeehersteller. “Dabei haben wir eine Luftkanalfolie vollflächig mit einer Goldfolie kaschiert und diese anschließend mit weiß, 4c, Sonderfarben sowie Lack bedruckt.”

Möchten Sie mehr zu diesem Thema erfahren?

Laden Sie unser eBook “Bogenoffsetdruck von Kunststoffmaterialien” herunter, um weitere umfassende Informationen zu erhalten.

eBook_DE-3.png

"